Donnerstag, 16 Mai 2019 15:02

Wie heize ich energiesparend korrekt?

Es ist das viel diskutierte Thema in diesen Tagen: die Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Dabei ist auch die Haustechnik entscheidend für eine Energieeinsparung. Dipl.-Ing. Matthias Bergmann referierte deshalb zum Punkt „Zeitgemäße Heizungsanlagen – Überblick über Beheizungsmöglichkeiten“. Eine Kurzzusammenfassung:

Moderne Heizungssysteme sind:
- Zentralisierung der Anlage
- Brennwertkessel als Kombitherme
- Solare WW-Unterstützung, evtl. zusätzlich Heizungsunterstützung
- Luft-Wasser-Wärmepumpe
- Sole-Wasser-Wärmepumpe
- Pelletofen
- Photovoltaikanlagen
- Mini-BHKW
- Brennstoffzelle
- Fernwärme
- Lüftungsanlagen
Unbedingte Nachrüstungsverpflichtungen sind (unabhängig von unternommenen Instandhaltungen):
1. Zentralheizungen müssen in Abhängigkeit von der Zeit und der Außentemperatur oder einer anderen geeigneten Führungsgröße gesteuert werden.
2. Bei Heizungsanlagen, die Wasser als Heizmedium nutzen, muss die Raumtemperatur für jeden Raum einzeln zu regeln sein.
3. Heizkessel, die vor dem 01.01. 1985 eingebaut wurden bzw. älter als 30 Jahre sind, dürfen nicht mehr betrieben werden. Niedertemperatur- und Brennwerttechnik ist von der Austauschpflicht ausgenommen.
4. Zugängliche Heizungs- und Warmwasserleitungen müssen außerhalb beheizter Räume gedämmt sein.
5. Die oberste Geschossdecke zu unbeheizten Dachräumen muss gedämmt sein, bzw. ist, wenn das Dachgeschoss begehbar ist, bis 31.12.2011 auf einen U-Wert von 0,24 zu dämmen. Alternativ zur obersten Decke kann die Dachschräge gedämmt werden.
6. RLT-Anlagen ab einer gewissen Größe mit Be- und Entfeuchtungsfunktion müssen eine Regelung für diese beiden Funktionen mit getrennten Sollwerten nachrüsten.
(Die Anforderungen 3 bis 5 gelten nicht, wenn es sich um ein Ein- oder Zweifamilienhaus handelt, das vom Eigentümer selbst bewohnt wird und bereits vor dem 01.02.2002 im Eigentum war.