Dienstag, 26 Februar 2013 16:41

Neue Förderbedingungen der KfW

Energieberatung der Verbraucherzentrale begrüßt Anpassungen

Zum 01.03.2013 ändert die Kreditanstalt für Wiederaufbau(KfW) ihre Förderbedingungen. Für eine Sanierungsmaßnahme kann dann sowohl das Marktanreizprogramm (MAP) als auch einzinsgünstiger Kredit der KfW genutzt werden. Mit zusätzlichen Beihilfen will die KfW rückwirkend zum 20. Dezember 2012 Bauherren fördern, die ihre Sanierungsmaßnahmen nicht steuerlich geltend machen können.



Mit den neuen KfW-Programmen haben Hausbesitzer nun bessere Möglichkeiten, den Ein- oder Umbau von Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien fördern zu lassen. Das gilt unter anderem für solarthermische und Biomasseanlagen sowie für Wärmepumpen. Bislang war so etwas ausgeschlossen: zum Beispiel konnte eine Brennwertheizungsanlage über die KfW finanziert werden, nicht aber die wesentlich teurere Pelletheizung, die auf dem erneuerbaren Energieträger Holz basiert. In allen Fällen können Sanierungswillige jetzt sowohl einen Zuschuss über das Marktanreizprogramm (MAP) erhalten als auch das Vorhaben über einen günstigen Kredit der KfW finanzieren. „Die zahlreichen Erläuterungen und Klarstellungen zu den KfWProgrammen werden die Nutzung der Förderung vereinfachen", sagt Florian Lörincz, Energieexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Ergänzend dazu fördert die KfW Bauherren, die ihre Sanierungsmaßnahmen nicht steuerlich geltend machen können. Im Dezember 2012 ist ein Gesetzentwurf gescheitert, mit dem energetische Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden gefördert werden sollten. Dies soll nun durch zusätzliche Beihilfen der KfW in den Programmen „Energieeffizient Sanieren" aufgefangen werden. Die Investitionszuschüsse erhöhen sich deshalb je nach Vorhaben um 2,5 bis 5 Prozent. Das gilt rückwirkend für alle Anträge, die ab dem 20. Dezember 2012 abgegeben wurden.

Weitere Informationen zu Förderprogrammen und Modernisierungen bieten die Energieberater der Verbraucherzentrale Niedersachsen: mit einem persönlichen Beratungsgespräch, telefonisch oder online. Mehr Informationen gibt es auch auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.